Klinischer Nutzen des negativen Vorhersagewertes angiogener Faktoren in Patientinnen mit einem anamnestisch erhöhten Risiko für Präeklampsie
D Wertaschnigg, W Arzt · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2013 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Präeklampsie (PE) betrifft ca. 5% aller Schwangerschaften und trägt maßgeblich zur mütterlichen und kindlichen Morbidität bzw. Mortalität bei. Letztere ist vor allem durch die Kombination von Frühgeburtlichkeit und intrauteriner Wachstumsrestriktion (IUGR) erklärbar. Obwohl die Pathogenese nicht ganz geklärt ist, und es sich wahrscheinlich um ein multifaktorielles Geschehen handelt, wird eine abnorme Plazentation in der ersten Schwangerschaftshälfte als Schlüsselproblem gesehen. Mehrere Studien konnten zeigen, dass der Antiangiogenese-Faktor sFlt1 im Serum schwangerer Frauen mit PE bereits Wochen vor…