Alternatives Spleißen – Prinzipien, funktionelle Konsequenzen und therapeutische Relevanz
N.N. · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2014 · Heft 07 · S. 339-342
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Protein-kodierende Gene in höheren Eukaryoten werden zunächst als prä-mRNA transkribiert, in der die kodierenden Bereiche (Exons) noch durch nichtkodierende Bereiche (Introns) getrennt vorliegen. Durch den Spleißprozess werden die Exons miteinander verbunden und so die reife mRNA erzeugt. Im Fall von alternativem Spleißen können Exons wahlweise in die mRNA aufgenommen oder ausgeschlossen werden, was die Bildung mehrerer reifer mRNAs aus einer prä-mRNA ermöglicht. Über 90 % aller humanen Gene werden alternativ gespleißt, so dass alternatives Spleißen maßgeblich zur Vielfalt des Proteoms beiträgt u…