Prospektive Evaluationsstudie zur Bedeutung der anorektalen Manometrie (ARM) in der Vorhersage einer Stuhlinkontinenz (FI) nach Rückverlagerung eines Anus praeters (AP) bei Patien…
C Pehl, N Steigemann, A Pfeiffer, S Müller-Lissner, J Schmidt · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2013 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Nach Rektumresektion klagen bis 51% der Pat. über eine FI (Grad1 = Winde 25%, Grad2 = flüssig/breiig 16%, Grad3 = fester Stuhl 10%), bei begleitender Radiochemotherapie (RCT) sogar bis 76%. Postoperativ (po) verbessert sich bei alleiniger Resektion die Kontinenz in 6 Monaten, während sie sich bei RCT verschlechtert. Ziel: Prädiktiver Wert der präoperativen (prä-op) ARM für die Vorhersage einer FI po nach AP-Rückverlagerung. Methodik: Multizentrische Studie mit Bestimmung des Ruhedrucks (MRP), des Zwickdrucks (MSP), der Perzeptions- (PS), Stuhldrang- (DS) und Schmerz-/Toleranzschwelle (TS) und des Vai…