25 Jahre Substitutionsbehandlung in der BRD
J Gölz · Suchttherapie · 2013 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In den 70er Jahren begann in der BRD eine wachsende Anzahl von Jugendlichen Heroin zu injizieren. Das einzige zugelassene Therapieangebot war stationärer Entzug und stationäre Abstinenztherapie. Trotz der sehr hohen Rückfallquoten bei dieser Behandlung wurde diese therapeutische Monokultur nie in Frage gestellt. In den 60er Jahren hatten Dole und Nyswander in den USA als therapeutische Alternative die Methadonsubstitution von Heroinabhängigen erprobt und damit überraschend gute medizinische und soziale Ergebnisse erzielt. Im Rahmen der extremen gesellschaftlichen Diskriminierung und Pönalisierung der Heroinabhän…