Neue Erkenntnisse zur Pathogenese und Ätiologie der koronaren Herzerkrankung
N.N. · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2014 · Heft S 01 · S. S4-S8
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Im klinischen Alltag beruht die nicht-invasive Diagnose „Koronare Herzkrankheit“ auf dem klinischen Befund, dem Nachweis einer Ischämie im Ruhe- oder im Belastungs-EKG, ggf. mit Erhöhungen von Herzenzymen. Durch die kompensatorische Vergrößerung der Gefäßdurchmesser zu Beginn des Plaquewachstums, dem sog. Glagov-Effekt, entgehen allerdings frühe Stadien der Plaqueentwicklung dem angiografischen Nachweis. Mittels Koronarangiografie werden Veränderungen der Herzkranzgefäße erst sichtbar, wenn sich erkennbare Lumeneinengungen im Vergleich zum Referenzgefäßsegment zeigen. Dadurch entstehen im klinisc…