Therapie des diabetischen Makulaödems mit den VEGF-Inhibitoren Ranibizumab und Bevacizumab: Schlüsse aus grundlegenden In-vitro-Untersuchungen
G. E. Lang, G. K. Lang, H. L. Deissler · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2014 · Heft 05 · S. 527-534
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die diabetische Retinopathie (DR) mit Ausbildung eines diabetischen Makulaödems (DME) ist eine häufige und ernste, den Visus bedrohende Erkrankung. Da bei vielen Patienten eine Laserbehandlung des DME nicht zu einer Visusverbesserung führt, ist die Verbesserung der Prognose der DME-Patienten durch eine medikamentöse Therapie ein wichtiges Ziel der ophthalmologischen Forschung. Hemmung des Wachstumsfaktors „vascular endothelial growth factor“ (VEGF) zur Therapie des DME erscheint mechanistisch plausibel, da der bei DR verstärkt im Auge vorkommende VEGF die Permeabilität von Endothelzellschranken w…