Echogenität der Substantia nigra gesunder Probanden – eine vergleichende sonographische und kernspintomographische Untersuchung
M Glaser, J Kaufmann, HJ Heinze, L Niehaus · Klinische Neurophysiologie · 2014 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Die Hirnparechymsonografie (HPS) hat in der Differentialdiagnostik von Bewegungsstörungen zunehmend an Bedeutung gewonnen. Bei ca. 80 – 90% der Patienten mit M. Parkinson und bei 10% der Erwachsenen ohne eine extrapyramidale Erkrankung ist eine spezifische Signalveränderung im Bereich der Substantia nigra (SN) nachweisbar. Die Ursache dieser SN-Hyperechogenität bei Gesunden ist bis heute ungeklärt. Ziel dieser Studie war zu prüfen, ob dieses Echomerkmal mit einer Veränderung der SN-Morphologie in der Hochfeld-MRT oder funktionell-motorischen Veränderungen bei jungen Probanden einhergeht Methoden:…