Komplikationsfreie Geburt ohne Folgeschäden nach neoadjuvanter Chemotherapie ab dem 2. Trimenon
I Duduleanu, U Denison, P Sevelda · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2014 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fallbericht: An unserer Station präsentierte sich im August 2012 eine 39-jährige I-Para, II-Gravida in der 17. SSW mit einem selbst palpierten Knoten (li. Brust). Die Familienanamnese ergab ein Mamma-Ca der Schwester im 40. Lebensjahr. Befund: 4 cm großer Knoten im li. oberen, äußeren Quadranten; axilläre LK palpatorisch frei. Biopsie: niedrig differenziertes, invasives, ductales Mamma-Ca NOS, Grad 3, ER & PR neg., HercepTest +++, Ki67 60%. In der 16+6 SSW wurde eine neoadjuvante Chemotherapie mit 4 Zyklen EC (Epirubicin, Cyclophosphamid) begonnen. Bereits nach Abschluss des 2. Zyklus EC war der Tumor nicht mehr…