Höhergradige Mehrlingsschwangerschaften – Zweizeitiges Vorgehen nach Abort des führenden Fetus
H Eisele, A Allendorf, S Grüßner, F Louwen · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2014 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zielsetzung: Das geburtshilfliche und neonatale Outcome bei höhergradigen Mehrlingsschwanger-schaften ist durch erhöhte Morbidität und peripartale Mortalität gekennzeichnet. Eine Cerclage (Mc Donald) bei Vierlingsgravidität (trichorial-tetraamniot [TCTA]) kann ein zweizeitiges Vorgehen begünstigen, sodass eine Prolongation der Gravidität zur Vermeidung extremer Frühgeburtsrisiken erreicht werden kann. Methodik: Bei einer dichorialen- triamnioten (DCTA)-Drillings-, ehemals TCTA – Vierlingsschwangerschaft nach IVF/ICSI wurde in der 21+0 Schwangerschaftswoche (SSW) eine 33-jährige II-Gravida, Nullipara mit Cervixin…