Interdisziplinäres Management bei pränatal diagnostizierten obstruktiven und nicht-obstruktiven fetalen Uropathien
H Hürter, S Gfrörer, M Raich, AK Kämpf, F Louwen, S Grüßner · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2014 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einführung: Obstruktive und nicht-obstruktive fetale Uropathien zählen mit einer Inzidenz von 1: 150 bis 1: 400 zu den häufigsten pränatal diagnostizierten Fehlbildungen. Zu den häufigeren Ursachen einer Dilatation des Nierenbeckenkelchsystems zählen Ureterabgangsstenosen (11%) und vesikoureteraler Reflux (9%). Anhand dreier Fälle mit fetaler Pyelektasie (jeweils männliche Feten) wird das jeweilige prä- und postpartale Management vorgestellt. Kasuistiken: Eine beidseitige fetale Pyelektasie Grad II° wird bei einer (1) 28-jährigen III. Gravida, I. Para, mit rechts regredienter, links progredienter obstruktiver Ur…