Das Syndrom der anophthalmischen Höhle oder das „post enucleation socket syndrome“ – neue und bewährte chirurgische Konzepte
M. Keserü, B. Große Darrelmann, S. Green, P. Galambos · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2015 · Heft 01 · S. 40-43
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Orbitahöhle kann nach Enukleation oder Eviszeration atrophieren und durch sekundären Volumenmangel zu einem insuffizienten Prothesensitz führen. Dieses als Postenucleation Socket Syndrome (PESS) bezeichnete Krankheitsbild macht eine sekundäre Augmentation des Orbitavolumens erforderlich. Die Möglichkeiten der Korrektur reichen von sekundären Orbitaimplantaten und Austausch eines vorhandenen Orbitaimplantats bis zu subperiostalen Orbitabodenimplantaten und injizierbaren Materialien zur Volumenaugmentation der Orbitahöhle. Die einzelnen Verfahren werden mit Berücksichtigung der Indikationsstell…