Zwangssymptome bei Menschen mit intellektueller Entwicklungsstörung
N.N. · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2015 · Heft 06 · S. 314-320
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hintergrund: Zwangssymptome, vor allem Wiederholungs- und Kontrollzwänge, treten mit einer hohen Prävalenz von 3,5 % bei Patienten mit einer intellektuellen Entwicklungsstörung auf. Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über verschiedene klinische Aspekte. Methode: Es wurde eine selektive Literaturrecherche in Pubmed und Cochrane durchgeführt. Ergebnisse: Aufgrund kognitiv-sprachlicher Beeinträchtigungen der betroffenen Personen sowie zusätzlicher Stereotypien und repetitiven Verhaltens gelingt die Diagnose nicht immer. Genetische Syndrome stellen den häufigsten Grund einer angeborenen inte…