Junge Frauen – Problempatientinnen in der Gefäßchirurgie
U. Kusenack, L. Kamper, P. Haage, H. Zirngibl, K. Meletiadis · Zentralblatt für Chirurgie · 2015 · Heft 05 · S. 554-560
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Behandlung der peripheren arteriellen Durchblutungsstörung (PAD) bei jüngeren Frauen zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr stellt eine besondere Herausforderung an den Gefäßchirurgen. Ausgedehnter Nikotinabusus, eine vorzeitige Menopause und gegenüber dem Mann ungünstigere anatomische Verhältnisse wie schmalere Gefäßdurchmesser und dünnere Venengrafts bei peripheren Bypässen führen zu einer erhöhten Komplikations- und Verschlussrate in der invasiven Behandlung der PAD. Eine nahezu ausschließlich bei Frauen mittleren Lebensalters anzutreffende anatomische Entität ist das aortoiliakale hypoplasti…