Patientinnen mit primärem Mammakarzinom und disseminierten Tumorzellen im Knochenmark haben ein erhöhtes Risiko für ein lokoregionales Rezidiv
A Hartkopf, M Wallwiener, T Fehm, M Hahn, C Walter, I Gruber, S Brucker, F Taran · Senologie - Zeitschrift für Mammadiagnostik und -therapie · 2015 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung/Zielsetzung: Der Nachweis disseminierter Tumorzellen im Knochenmark von Patientinnen mit primärem Mammakarzinom ist mit einem erhöhten Fernmetastasierungsrisiko und einem reduzierten Gesamtüberleben vergesellschaftet. In der vorliegenden Studie wurde der Einfluss von DTZs auf das Risiko eines lokoregionalen Rezidivs (LR) untersucht. Material & Methoden: Bei Patientinnen mit Erstdiagnose eines unilateralen nicht-metastasierten Mammakarzinoms wurde im Rahmen der Primäroperation Knochenmark punktiert. DTZs wurden mittels immunzytochemischer Färbung durch den Anti-Cytokeratin-Antikörper A45-B/B3 und anhan…