Verringerter modellbasierter Einfluss auf Entscheidungen bei jungen Männern mit häufigem Rauschtrinken
M Smolka, S Nebe, D Schad, M Sebold, Q Huys, A Heinz · Suchttherapie · 2015 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Modellfreies und modellbasiertes Lernen sowie Entscheidungs-Strategien rücken zunehmend in den Fokus der Suchtforschung. Erste Kontakte mit Drogen finden in der Regel zielgerichtet, willentlich oder „reflektiv“ statt. Dabei werden Assoziation spezifischer Situationen mit Handlungen und deren Konsequenzen gelernt (wodurch ein Modell der Welt aufgebaut wird, daher „modellbasiert“). Durch häufige Wiederholung kann solches Verhalten zunehmend von seinen Konsequenzen abgekoppelt werden und sich zu einer „reflexiven“ Gewohnheit entwickeln, bei der („modellfrei“ gelernte) Reiz-Reaktions-Schemata das Verhalt…