Cognitive Bias Modification bei Pathologischem Glücksspiel mithilfe einer online-basierten Approach-Avoidance Task
C Wittekind, J Bierbrodt, A Feist, S Moritz, I Hand · Suchttherapie · 2015 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Trotz des Wissens um die Zufälligkeit gelegentlicher Erfolge und der negativen Konsequenzen halten Pathologische Spieler am Spielen fest. Einen Erklärungsansatz für dieses Paradoxon liefern sog. Zwei-Prozess Modelle, die postulieren, dass das Verhalten bei Pathologischem Glücksspiel vor allem durch automatisierte Prozesse gesteuert wird (z.B. Evans & Coventry, 2006). Bestätigung findet diese Annahme durch Studien, in denen implizite Verfahren zum Einsatz kamen: So wiesen von Glücksspiel betroffene Personen in der Mehrzahl der Studien Aufmerksamkeitsverzerrungen (z.B. Hønsi et al., 2013) sowie implizi…