Das Stigma Depression – eine Interaktion zwischen öffentlichem Diskurs und Erfahrungsberichten Betroffener
N.N. · Psychiatrische Praxis · 2016 · Heft 03 · S. e1-e8
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ziel der Studie: Wir möchten die sich in den Medien widerspiegelnde öffentliche, ablehnende Haltung gegenüber depressiven Erkrankungen und deren Interaktion mit Erfahrungsberichten Betroffener analysieren. Methodik: Eine qualitative Diskursanalyse medialer Darstellungen und Erfahrungsberichte Betroffener wurde durchgeführt. Ergebnisse: Normative Mediendarstellungen fördern das Stigma, dass Depressionskranke diametral zu einem anzustrebenden Wertekanon stehen. Schlussfolgerung: Der öffentliche Diskurs sollte maßgeblich in der Therapie von Depressionen berücksichtigt werden.