Bevacizumab führt zu einer erhöhten Rate an Fistelbildungen bei Patientinnen mit rezidiviertem Zervixkarzinom
R Schwameis, A Sturdza, S Hofmann, C Grimm, A Reinthaller, S Polterauer · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2016 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Bevacizumab (BEV) ist seit 2013 Bestandteil der Therapie des rezidivierten bzw. primär weit fortgeschrittenen Zervixkarzinoms. Die additive Gabe von BEV verlängert das Gesamtüberleben der Patientinnen dieser Gruppe, geht jedoch ebenfalls mit einer erhöhten Rate an Nebenwirkungen einher. Aus Studien in denen Patientinnen mit anderen gynäkologischen Malignomen mittels BEV behandelt wurden geht hervor dass unter Anderem die Rate an Fistelbildungen erhöht wird. Das Kollektiv der Patientinnen mit Zervixkarzinom ist in dieser Beziehung besonders interessant, da diese Patientinnen häufig eine Strahlenthe…