Ein extrem seltenes amphikrines Karzinom der Zervix uteri
M Gabrys, U Canzler, K Friedrich, P Wimberger · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2016 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Neuroendokrine Karzinome machen lediglich 1 – 2% aller zervikalen Malignome aus, verhalten sich aggressiv und sind durch eine schlechte Prognose gekennzeichnet. Karzinome mit einer gleichzeitigen neuroendokrinen und exokrinen Differenzierung werden allgemein als amphikrine Karzinome bezeichnet und am häufigsten im Gastro-Intestinaltrakt gefunden. In anderen Lokalisationen stellen sie Raritäten dar. Wir präsentieren den Fall eines amphikrinen Zervixkarzinoms mit ovarieller Metastasierung. Fallbeispiel: Die 30-jährige Patientin wurde wegen eines histologisch gesicherten Adenokarzinoms der Zervix uteri…