Afamin – ein früher Marker für das Auftreten einer Präeklampsie
A Enekwe, C Birdir, R Berberich, B Schmidt, C Lamina, R Kimmig, H Dieplinger, A Köninger · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2016 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zielsetzung: Afamin bindet in extravaskulären Körperflüssigkeiten das Antioxidans Vitamin E. Es konnte bereits gezeigt werden, dass Afamin bei Adipositas, Hypertension, Hyperlipidämie, Insulinresistenz oder Gestationsdiabetes erhöht im Serum nachweisbar ist. Es scheint somit ein möglicher Indikator für oxidativen Stress zu sein. In der Pathogenese der Präeklampsie (PE) spielt oxidativer Stress ebenfalls eine bedeutende Rolle. In einer retrospektiven Fall-Kontroll-Studie haben wir die Serumafaminspiegel im ersten Trimenon Bei Frauen untersucht, die im Verlauf der Schwangerschaft eine PE entwickelt haben. Material…