Hyperurikämie und Gicht
N.N. · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2015 · Heft 21 · S. 1615-1626
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die primäre Hyperurikämie beruht in 98 – 99 % aller Fälle auf einer Störung der renalen Harnsäureausscheidung. Eine vermehrte endogene Harnsäuresynthese wird selten beobachtet. Von den primären Hyperurikämien sind sekundäre Formen abzugrenzen. Klinische Manifestationen einer Hyperurikämie sind akute Arthritis, Tendovaginitis und Bursitis sowie Tophi, Gichtgeschwüre und Gelenkzerstörungen. Auch renale Komplikationen können auftreten. Pathophysiologie und Diagnose werden dargestellt. Die Therapie verfolgt zwei Ziele, nämlich die Behandlung des akuten Gichtanfalls sowie die dauerhafte Senkung der Se…