Intermittierende Exotropie
R. Bergholz, D. J. Salchow · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2015 · Heft 10 · S. 1165-1173
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die intermittierende Exotropie (IXT) ist eine angeborene Form des Auswärtsschielens, deren Inzidenz auf 32 pro 100 000 geschätzt wird. Sie fällt zumeist im frühen Kindesalter auf. Charakteristisch ist ein zeitweilig manifestes Schielen. Patienten mit IXT haben die Fähigkeit, das Schielen zu kompensieren, was mittels sog. „Control Scores“ gemessen werden kann. Komplikationen wie Amblyopie und Verlust der Binokularfunktionen sind selten, müssen aber vermieden werden. Die IXT kann die Lebensqualität beeinträchtigen. Als konservative Therapien sind die Korrektur von Refraktionsfehlern, die (alternier…