Kurzdarmsyndrom und Darmversagen – neue Entwicklungen
N.N. · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2015 · Heft 24 · S. 1842-1844
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Darmversagen wird von den intestinalen Flüssigkeits- und Elektrolytverlusten sowie von der ungenügenden Resorption von Makronährstoffen bestimmt und bedarf oft der individuell zusammengestellen parenteralen Substitution (sogn. Compounding). Mit Teduglutid als stabiles GLP2-Analogon steht eine medikamentöse Therapie zur Verfügung, die die Resorptionsleistung verbessert und so zu infusionsfreien Tagen führen kann. Katheterinfektionen sind die häufigste Komplikation der parenteralen Substitution. Ihre Häufigkeit kann durch Taurolidin als Katheterblocklösung reduziert werden.