Gynäkologische Onkologie – Bedeutung der BRCA1/2-Mutation beim Ovarialkarzinom
Martina Gropp-Meier, Werner Meier · Der Klinikarzt · 2015 · Heft 11 · S. 553-556
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
BRCA-Mutationsträgerinnen haben nicht nur ein erhöhtes Risiko, an einem Mamma- oder Ovarialkarzinom zu erkranken, die Ovarialkarzinome sind bei diesen Patientinnen auch häufiger high-grade seröse Karzinome mit eigentlich schlechter Prognose. Dennoch zeigen gerade Mutationsträgerinnen einen besseren Krankheitsverlauf, die Tumoren sprechen wiederholt gut auf eine Platintherapie an. Da durch die Mutation von BRCA1 oder BRCA2 die homologe Rekombination zur Reparatur von DNA-Doppelstrangbrüchen ausfällt, muss die Einzelstrangreparatur durch PARP erfolgen. Wird auch dieser Mechanismus durch einen PARP-Inhibitor blocki…