Hormontherapie im Wandel der Zeit
N.N. · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2016 · Heft 03 · S. 161-164
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Trotz zahlreicher Studien in den letzten Jahren gilt weiterhin, dass ausschließlich Patientinnen mit klimakterischen Beschwerden und Therapiewunsch behandelt werden. Zur Primärprävention von Erkrankungen wie koronare Herzerkrankung, Osteoporose oder Depression ist eine peri- oder postmenopausale Hormontherapie nicht zu empfehlen. Das Risiko für Thrombosen, Lungenembolien und Schlaganfälle ist insbesondere bei älteren Frauen durch eine orale Hormontherapie erhöht. Bei jüngeren, frühmenopausalen Frauen ergibt sich ein deutlich günstigeres Nutzen-Risiko-Profil, sodass hier die Verordnung wieder groß…