Spezifische Antidote für nicht Vitamin-K-abhängige orale Antikoagulanzien – Aktueller Entwicklungsstand
Oliver Grottke · Der Klinikarzt · 2016 · Heft S 01 · S. 14-17
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Orale Antikoagulanzien sind für die Schlaganfallprävention bei Vorhofflimmern sowie die Therapie und Prophylaxe venöser Thromboembolien unverzichtbar. In den letzten Jahren ist mit den nicht Vitamin-K-abhängigen oralen Antikoagulanzien (NOAKs) eine Wirkstoffgruppe in den Vordergrund gerückt, die hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und Sicherheit gegenüber den klassischen Antikoagulanzien, wie Vitamin-K-Antagonisten, relevante Vorteile bietet. Blutungskomplikationen gehören jedoch nach wie vor zu den möglichen Nebenwirkungen. Mit der Entwicklung NOAK-spezifischer Antidote wird nun ein weiterer Fortschritt in der Siche…