Delir: Konzepte, Ätiologie und klinisches Management
N.N. · Aktuelle Neurologie · 2016 · Heft 07 · S. 452-463
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Delirien treten häufig auf: bis zu 35 % unserer Allgemeinstations- und 80 % der Intensivpatienten sind betroffen. Verdächtig sind sich binnen Stunden entwickelnde Aufmerksamkeits-, Gedächtnis- und Orientierungsstörungen, Bewusstseinsminderung, Agitation und Fluktuationen dieser Symptomatik im Tagesverlauf – besonders bei älteren Patienten mit zerebraler Vorschädigung. Diese neigen bei Hinzukommen einer akuten Erkrankung, beispielsweise einer Infektion, Medikamentenänderung beziehungsweise -entzug oder nach medizinischen Eingriffen wie dringlichen Operationen zur Delirentwicklung. Komplizierend tr…