MRT-basierte Bestimmung des Risikos für die Lese-Rechtschreib-Störung im Vorschulalter
N.N. · Klinische Neurophysiologie · 2017 · Heft 03 · S. 164-167
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Lese-Rechtschreib-Störung (LRS) gilt als die häufigste aller Lernentwicklungsstörungen überhaupt. Etwa 5% der deutschen Bevölkerung leidet unter den psychischen und sozialen Folgen schwerwiegender umschriebener Probleme beim Erlernen des Lesens und Schreibens. LRS entsteht aus dem komplexen Zusammenspiel von genetischen Faktoren und Umweltfaktoren (z. B. sprachliche Lernvoraussetzungen im Elternhaus). In zahlreichen vorangegangenen Magnetresonanztomografie (MRT) Studien wurde zudem gezeigt, dass der linke gyrus fusiformis (FFG, sogenanntes „visuelles Wortformareal“) des Gehirns eine entscheid…