Sekundärprävention des ischämischen Schlaganfalls bei Vorhofflimmern oder Karotisstenose
Karl Georg Häusler, Peter Arthur Ringleb · Aktuelle Kardiologie · 2017 · Heft 06 · S. 416-423
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der ischämische Schlaganfall zählt zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland und ist die führende Ursache für erworbene Behinderungen. Etwa 10 – 15% aller ischämischen Schlaganfälle werden mutmaßlich durch eine durch Vorhofflimmern bedingte zerebrale Embolie hervorgerufen. In einer durchaus vergleichbaren Häufigkeit sind arteriosklerotische Stenosen der A. carotis als Ursache einer zerebralen Ischämie anzunehmen. Dieser Übersichtsartikel fasst den aktuellen Wissensstand zur (medikamentösen) Sekundärprävention für Schlaganfallpatienten mit bekanntem Vorhofflimmern bzw. für Schlaganfallpatient…