Ueber die Wirkung von Serum und Toxin bei rektaler Anwendung
G. Shibayama · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1913 · Heft 16 · S. 738-740
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1. Bei der rektalen Anwendung des Ziegenblutes bei Kaninchen entstehen Hämolysin und Präzipitin, wenn sie auch mit Bezug auf Menge im Vergleich zu der subkutanen Anwendung stark nachstehen. 2. Bei der rektalen Anwendung des Hundeblutes bei Kaninchen entsteht das Agglutinin, aber nicht Präzipitin. 3. Das Blut resp. Serum kann auch bei rektaler Anwendung als Antigen seine Wirkung entfalten. 4. Das Diphtherietoxin und das Tuberkulin können bei der rektalen Anwendung, wenn man sie auch in großer Dose verwendet, bei den Tieren keine Giftwirkung ausüben. Sie können vielleicht bei rektaler Anwendung nic…