Ueber den Begriff „Röntgen-Momentaufnahme“ und über Prüfung der Röntgenapparate auf ihre Fähigkeit, Momentaufnahmen sich bewegender innerer Organe zu liefern1)
E. Stuertz · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1911 · Heft 19 · S. 869-871
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird berechnet, wie kurz die Expositionszeiten sein müssen, um vom Herzen in dessen einzelnen Bewegungsphasen scharfe Bilder zu erhalten, und als Maßstab für diese Berechnung die Bewegungsgeschwindigkeit der Herzspitze während der Systole angenommen. Es ergibt sich, daß 1/60 bis 1/360 Sekunde Expositionszeit je nach Art der Herzaktion notwendig ist; durch derartige Abkürzung der Expositionszeit können auch die Arterienpulsatorischen Bewegungen bei Strukturaufnahmen sich bewegender innerer Organe (Magen und insbesondere Lunge) nicht mehr verwaschen wirken. Die von mir angegebene Methode, Röntge…