Die Gonorrhoediagnose durch intrakutane Arthigoninjektionen
Hans Köhler · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1925 · Heft 33 · S. 1368-1369
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1. Die durch das bisher handelsübliche Arthigon hervorgerufene intrakutane Reaktion ist zu unsicher, um für diagnostische Zwecke praktisch verwendet werden zu können. 2. Die durch Arthigon in der Stärke von 3000 Millionen bis 10000 Millionen Keime pro Kubikzentimeter hervorgerufenen Hautinfiltrate sind bei längerem als 24stündigem Bestehen für eine vorhandene oder überstandene Gonorrhoe spezifisch. Eine Teilung dieser Gruppe ist nicht möglich (Arthigone, die älter als 4 Monate sind, verlieren, ihre spezifische Wirkung). 3. Die 4 angewandten Stärken rufen annähernd gleiche Reaktionen hervor. Indiv…