„Erhöhte Leberwerte“ – nicht immer Indikatoren gestörter Leberfunktion
N.N. · Kinder- und Jugendmedizin · 2006 · Heft 06 · S. 366-368
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Aufgrund der Epidemiologie von hepatischen Funktionsstörungen ist der Kinder- und Jugendmediziner gut mit der Differenzialdiagnostik „erhöhter Leberwerte“ als Ausdruck gestörter hepatozellulärer Funktion vertraut. Im Falle anderweitig unerklärt erhöhter Transaminasen kann die Bestimmung der Kreatinkinase mit geringem Kostenaufwand helfen, diagnostische Irrtümer und unnötige Untersuchungen – bis hin zur Leberbiopsie – zu vermeiden. Zur Illustration berichten wir von zwei Patienten mit subklinischer Muskeldystrophie, bei denen erhöhte Werte der Aspartat-Aminotransferase und der Alanin-Aminotransfer…