Hundert Jahre Chirurgie der großen Venen
N.N. · Phlebologie · 2006 · Heft 02 · S. 61-66
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zuerst mussten sich die Chirurgen mit den Verletzungen der großen Venen befassen, vor allem mit den Kriegsverwundungen. Dafür standen letztendlich nur die Massenligatur und das Glüheisen zur Verfügung. Erstmals nahm 1813 der Pariser Chirurg Roux die Unterbindung der V. femoralis bei einem Patienten nach einer Verletzung im Duell vor. Der Eingriff führte zur Gangrän des Beins, und hieraus ergab sich die trügerische Schlussfolgerung, dass die isolierte Venenligatur nicht mit dem Leben vereinbar sei. Die Unterbindung der Arterie als Therapie der schweren venösen Blutung zog sich fast durch das ganze…