Orexine: Wirkungsspektrum und mögliche therapeutische Indikationen multifunktionaler Peptide
N.N. · Nervenheilkunde · 2003 · Heft 01 · S. 35-9
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Orexin-A und Orexin-B gehören zu einer neuen Gruppe von Peptiden, die zuerst im Hypothalamus der Ratte isoliert wurden. Sie wirken über G-Protein-gesteuerte Rezeptoren. Außer im lateralen Hypothalamus werden Orexine u.a. im Locus coeruleus, im Rückenmark und in den Nebennieren gebildet. Hypothalamische Efferenzen projizieren in multiple Kerngebiete, die den Energiehaushalt, die Psychomotorik, den Schlaf-Wach-Rhythmus und Kognition regulieren. Orexinrezeptoren werden im ZNS und in peripheren Organen (Niere, Nebennieren, Gonaden, Lunge, Darm) nachgewiesen. Da Orexine den Energiehaushalt und die Vig…