Genetik und Bildgebung bei Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen
N.N. · Nervenheilkunde · 2006 · Heft 06 · S. 421-429
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Formalgenetische Untersuchungen zeigen, dass die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) eine hohe Erblichkeit aufweist, wobei wahrscheinlich zahlreiche Gene mit jeweils moderatem Effekt beteiligt sind. Es werden die am häufigsten replizierten Befunde molekulargenetischer Studien zusammengefasst. Die Ergebnisse von bisherigen Genomscans ergeben Hinweise auf mehrere relevante Genorte, vorangestellt Chromosom 5p13, in dessen Nähe das Gen des Dopamintransporters (DAT1) lokalisiert ist. Assoziationsstudien zeigen Zusammenhänge zwischen Varianten in dopaminergen (DRD4, DAT1) bzw. seroto…