Dissoziation – psychotherapeutische und pharmakologische Interventionen
N.N. · Nervenheilkunde · 2006 · Heft 09 · S. 753-760
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Dissoziation ist eine Reaktion auf ein Trauma, bei dem es zur Unterbrechung integrativer Funktionen des Bewusstseins, des Gedächtnisses, der Identität oder der Wahrnehmung der Umgebung kommt. Traumatische Erinnerungen werden als sensorische Empfindungen/affektive Zustände gespeichert (Amygdala), nicht aber als persönliche autobiographische Geschichten (Hippokampus). Bei Triggern von den isoliert ohne Kontext erinnerbaren emotionalen Schemata kommt es zu automatisierten Dissoziationen, welche in der initialen Situation eine Schutzfunktion dargestellt haben, in Folge aber dysfunktional sind. In der…