Die molekulare Neurobiologie schizophrener Psychosen
N.N. · Nervenheilkunde · 2007 · Heft 10 · S. 882-890
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bereits in der griechischen Antike wurde formuliert, dass psychiatrischen Erkrankungen stoffliche Veränderungen zugrunde liegen. Pharmakologisch definierte pathogenetische Konzepte der Schizophrenie ergaben sich aus der Beobachtung, dass dopaminerge und anti-glutamaterge Substanzen psychotomimetisch, Dopaminantagonisten aber antipsychotisch wirken. Mit post-mortem-Studien konnten zelluläre und molekulare Veränderungen im Sinne einer Hirnentwicklungsstörung nachgewiesen werden. Aufbauend auf stabilen Befunden klassischer Genetik gelang es mittels Kopplungsanalysen und Assoziationsstudien, chromoso…