Aktuelles zur Elektrokrampftherapie bei schweren depressiven Störungen
N.N. · Nervenheilkunde · 2008 · Heft 11 · S. 1049-1054
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Trotz neuer Antidepressiva und Stimmungsstabilisierer respondieren zumindest 10% der Patienten mit schweren rezidivierenden Depressionen nicht ausreichend auf eine Pharmakotherapie oder vertragen keine ausreichenden Dosierungen. Obwohl laut Metaanalysen und systematischen Übersichtsarbeiten die Elektrokrampftherapie (EKT) die wirksamste Behandlung schwerer depressiver Störungen ist, werden in Deutschland nur wenige Patienten so behandelt. Diese Übersicht berichtet Neues zur Effizienz und zu somatischen und kognitiven Nebenwirkungen der rechtslateralen (hochdosierten), der bitemporalen und bifront…