rTMS in der Therapie psychiatrischer Erkrankungen
N.N. · Nervenheilkunde · 2015 · Heft 12 · S. 965-975
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Als transkranielle Magnetstimulation (TMS) wird ein Verfahren bezeichnet, bei dem ein Stimulator über eine Spule kurze elektromagnetische Pulse mit einer Flussdichte von bis zu 2 Tesla induziert, welche die Schädelkalotte mit wenig Abschwächung durchdringen und zu einer Depolarisierung neuronaler Zellverbände führen. Die Stromdichte am Stimulationsort wird von einer Vielzahl physikalischer und biologischer Parametern bestimmt: Spulengeometrie sowie -positionierung, der Abstand der Spule zum Kortex, die Pulsform, die Intensität, Frequenz und das Muster der Stimulation sowie die dreidimensionale Or…