Ich sehe was, was Du nicht siehst
N.N. · Nervenheilkunde · 2014 · Heft 01/02 · S. 57-63
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Visuelle Halluzinationen sind ein häufiges Begleitsymptom verschiedener Erkrankungen des Gehirns oder des Auges. Sie können als ein phänomenologisches Korrelat der funktionellen Hirnanatomie, insbesondere des visuellen Systems betrachtet werden. Sogar bei gesunden Menschen kann es unter Bedingungen einer beeinträchtigten Vigilanz oder sensorischer Deprivation zu visuellen Halluzinationen kommen. Dies legt nahe, dass sie der normalen visuellen Informationsverarbeitung im Gehirn inhärent sind. Die Kenntnis ihrer Semiologie und Neurobiologie verschafft dem Neurologen ein hilfreiches Rüstzeug bei der…