Von der Schizophrenie zum Salience-Syndrom
N.N. · Nervenheilkunde · 2011 · Heft 10 · S. 819-821
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der Begriff Schizophrenie ist seit seiner Einführung 1911 durch Stigmatisierung belegt, die durch ambitionierte Programme teilweise abgebaut werden konnte. Dennoch wurde in Japan deswegen die Schizophrenie in Integrationsstörung umbenannt. Gegenwärtig wird zur weiteren Entstigmatisierung diskutiert, die Schizophrenie in Salience-Syndrom umzubenennen, was eine Störung der Stimulusreaktionskontrolle beinhaltet. Begründet wird dies mit einer überschießenden Ausschüttung von Dopamin als Vermittlersubstanz zwischen Reiz und emotionaler Reaktion. Die Rückführung auf eine syndromale Ebene bildet jedoch…