„Wenn die Seele das Gehen behindert”
N.N. · Kinder- und Jugendmedizin · 2010 · Heft 02 · S. 100-105
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Dissoziative Störungen (Konversionsstörungen) sind Ausdruck eines Verlusts der normalen Integration von Bewusstseinsfunktionen, Wahrnehmung, Gedächtnis, persönlicher Identität und Willkürmotorik. Ein Überforderungserleben steht im Zusammenhang mit der Symptomentwicklung (Konversion), die Ausdruck findet in Bewegungsstörungen, Krampfanfall, Sensibilitäts- und Empfindungsstörungen (Seh-Hörstörung) sowie in Störungen von Bewusstseinsfunktionen wie: Amnesie, Fugue, Stupor und Trance. Bis zu 5 % der Patientenpopulation haben Konversionsstörungen, Mädchen 4- bis 5-mal häufiger als Jungen. Bei etwa 15 %…