Endovaskuläre Therapie führt zu besseren funktionalen Outcomes bei großem Infarktareal
N.N. · Gefäßmedizin Scan · 2022 · Heft 02 · S. 127
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die endovaskuläre Therapie hat sich zu einer Standardbehandlung bei akutem Schlaganfall entwickelt. Leitlinien empfehlen die Erwägung einer endovaskulären Therapie, wenn ein Verschluss des M1-Segments (Hauptstamm) der A. cerebri media oder A. carotis interna vorliegt und wenn bildgebende Befunde darauf hindeuten, dass die Größe des Infarktbereichs nicht groß ist, definiert bspw. durch einen Alberta-Stroke-Program Early-Computed-Tomographic-Score (ASPECTS)-Wert von mindestens 6. Eine endovaskuläre Therapie bei akutem ischämischem Schlaganfall wird im Allgemeinen vermieden, wenn der Infarkt groß ist, allerdings wu…