Detektion von Vorhofflimmern nach akutem ischämischem Schlaganfall
Karl Georg Häusler, Paulus Kirchhof, Matthias Endres · Nervenheilkunde · 2022 · Heft 06 · S. 394-398
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZUSAMMENFASSUNGFür die diagnostische Abklärung nach einem akuten ischämischen Schlaganfall wird gemäß Leitlinien eine kontinuierliche und qualitativ hochwertige EKG-Ableitung zum erstmaligen Nachweis eines Vorhofflimmerns (VHF) empfohlen. Bei etwa 15–20 % aller ischämischen Schlaganfälle findet sich VHF, das regelhaft eine Indikation für eine Sekundärprävention mittels oraler Antikoagulation begründet. Welche Schlaganfallpatienten einem verlängerten EKG-Monitoring unterzogen werden sollten, basiert vornehmlich auf Expertenkonsens unter Berücksichtigung klinischer, laborchemischer, echo- und elektrokardiografisch…