Gruppendynamische Potenziale der Kunsttherapie im Spiegel von Interaktion und Resonanz
Constanze Schulze-Stampa · neuroreha · 2022 · Heft 02 · S. 69-73
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bildnerisch-künstlerisches Gestalten kann grundsätzlich als erlebnis-, erfahrungs- und ressourcenorientiert angesehen werden. Die kreative Erprobung verschiedener Material- und Gestaltungsangebote fördert die Selbstregulation. In der Gruppe können weitere kommunikative Prozesse auf verbaler, nonverbaler und künstlerischer Ebene angeregt werden. Patient*innen treten weniger mit ihren Erkrankungen und damit verbundenen Konstruktionen, sondern als aktiv Gestaltende mit ihren individuellen und biografisch sozial eingebundenen Lebensgeschichten, Wahrnehmungen und Kommunikationsweisen hervor.