CareLit Fachartikel

Orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern und stark eingeschränkter Nierenfunktion

Shinwan Kany, Günter Breithardt · Nervenheilkunde · 2022 · Heft 06 · S. 411-415

Dokument
832618
CareLit-ID
Jahr
2022
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Nervenheilkunde
Autor:innen
Shinwan Kany, Günter Breithardt
Ausgabe
Heft 06 / 2022
Jahrgang 41
Seiten
411-415
Erschienen: 2022-06-01 00:00:00
ISSN
0722-1541

Zusammenfassung

ZUSAMMENFASSUNGVorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung. Weltweit ist die Prävalenz steigend und mit Komorbiditäten wie Niereninsuffizienz verbunden. Zur Prävention von Schlaganfällen sind Vitamin-K-Antagonisten (VKA) und Nicht-VKA orale Antikoagulanzien (NOAK) in nierenadaptierter Dosis nur bis zu einer Nierenfunktion mit einer glomerulären Filtrationsrate bis 15 mL/min verfügbar. Unterhalb dieser Nierenfunktion sowie für Patienten mit chronischer Hämodialyse gibt es keine hinreichende Evidenz für oder wider einer OAK. Große Observationsstudien aus den USA und skandinavischen Ländern zeigen Hinweise…

Schlagworte

Vorhofflimmern orale Antikoagulation Schlaganfall Niereninsuffizienz Dialyse Atrial fibrillation oral anticoagulation stroke hemodialysis chronic kidney disease Nervenheilkunde