Wirkung des Strophanthins auf die Koronardurchblutung im Zusammenhang mit den sensiblen Erscheinungen in der Herzgegend betrachtet
Werner Schmidt · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1946 · Heft 05-08 · S. 58-61
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1. Strophanthin bewirkt im Experiment in vielen unserer Fälle eine mehr oder minder starke Herabsetzung der Kranzaderdurchblutung. Diese ist meistens reversibel und wird von einer Mehrdurchströmung abgelöst. 2. Für die vorübergehende Abnahme der Kranzaderdurchströmung ist neben den veränderten energetischen Vorgängen im Herzmuskel hauptsächlich eine erhöhte Reizbarkeit des vegetativen Nervensystems, insbesondere des Vagus, verantwortlich zu machen. 3. Die sensiblen Erscheinungen in der Herzgegend nach Strophanthin werden als Folge der Umstellung des Energiestoffwechsels im Myokard sowie seiner Va…