Der Eiweißmangelschaden
N.N. · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1946 · Heft 09-12 · S. 99-103
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die durch den Krieg verursachte allgemeine Lebensmittelknappheit hat bei etwa 2 v. T. der „Bevölkerung ohne Zusatzkarten” Nahrungsmangelschäden zur Folge gehabt, welche sich als Eiweißmangelschäden herausgestellt haben; andere derartige Schäden wie Avitaminosen sind noch selten. Die Kardinalsymptome des Eiweißmangelschadens sind Schwäche, Schwindel, Parästhesien, vielfaches nächtliches Wasserlassen, bestimmte Kreislaufveränderungen, schließlich Ödeme, welche auch fehlen können, und bei Frauen Nachlassen der Menses. Die Kreislaufprüfungen mittels der abgekürzten Schellongkurve ergeben beim Eiweißm…