Rh-Faktor und fötale Erythroblastose bei diskordant eineiigen Zwillingen
Paul Diezel · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1949 · Heft 31/32 · S. 958-961
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Unsere Zwillingsbeobachtung zeigt, daß die pathogene Gensituation in ihrer Manifestation Schwankungen unterworfen ist, die weder gen- noch eigentlich umweltbedingt sind, sondern in einer Entwicklungslabilität des Keimes ihren Grund haben, falls nicht von vornherein eine genügende Penetranz der „pathologischen” Gene vorliegt, die eine Auslösung durch formative Entwicklungsreize überflüssig macht. Wie unser Befund anschaulich ausführt, handelt es sich bei der Anlage zur fötalen Erythroblastose um ein labiles mit der Genstruktur verbundenes Geschehen, in dem die pränatale Exposition mit ihrer Wechse…